Mit der Pelletheizung Heizkosten umweltfreundlich senken

Pelletheizung:
günstige Wärme aus
nachwachsenden Rohstoffen
Heizkosten senken, CO2 Emissionen vermindern
Mit einer Pelletheizung wird die Energie für die Erwärmung von Heiz- und Brauchwasser umweltfreundlich durch die Verbrennung von Holz gewonnen.
Es wird also ein nachwachsender kostengünstiger Rohstoff genutzt. Pellets werden aus industriellen Abfällen gewonnen, die aus Sägewerken und anderen holzverarbeitenden Betrieben stammen. Durch die Verbrennung wird kein fossiles CO2 abgegeben. Deshalb wird dieser Heizungstyp als CO2-neutral eingestuft – das abgegebene CO2 ist vorher in der Wachstumsphase der Bäume aus der Atmosphäre entnommen und im Holz gebunden worden.
Auch Pelletheizungen werden heute mit Brennwerttechnik ausgestattet. Die Abwärme wird zur Erhitzung des Rücklaufes des Heizkreislaufes genutzt. Damit können Heizkosten zusätzlich gesenkt werden.
Lagerung
Pelletheizungen benötigen einen Lagerraum. Für eine Zentralheizung eines Einfamilienhauses kann man mit ca 9 m³ Platzbedarf für einen Jahresvorrat kalkulieren.

Hier sind die Betreiber einer Ölheizung im Vorteil – der Lagerraum ist schon vorhanden. Es sind aber auch Lagerräume ausserhalb des Hauses denkbar.
Der Transport des Brennstoffes vom Tank zur Heizung erfolgt je nach Lage über Schüttsysteme, durch Ansaugen über eine Vakuumpumpe oder über eine Transportschnecke. Diese befördert die Pellets ähnlich einem Bohrer durch ein Rohr zum Ziel.
Förderung
Pelletheizungen werden staatlich gefördert, zur Beantragung der Fördermittel sollten Sie auf jeden Fall ein Energieberater hinzuziehen.
[Weiterführende Informationen : Bundeswirtschaftsministerium ]
Verbrauchspreise
Gegenüber einer Gasheizung lassen sich die Heizkosten deutlich senken.
Für die Erzeugung einer KWh werden ca 0,2 kg Pellets benötigt. Der aktuelle Tonnenpreis liegt Stand Herbst 2021 bei etwa 240 EUR. Damit kostet die Kilowattstunde ca 4,8 Cent.
Beim Einsatz von Gas benötigt man etwa 0,1 m³ Erdgas zum Preis von aktuell ca 6,2 Cent.
Für Pellets als nachwachsender Rohstoff fällt keine CO2 Abgabe an. Das bedeutet einen spürbaren Kostenvorteil für die kommenden Jahre.
Vergleichskriterien: | |
Wirkungsgrad | hoch bei Nutzung von Brennwerttechnik. |
Emissionen | CO2 : gering Feinstaub: mittel |
Kosten | 12.000 – 18.000 |
Förderungen | 35 – 45% der förderfähigen Investitionskosten |
Platzbedarf | hoch, durch Lagerung der Pellets |
