Ölheizung

Hohe CO2 Emissionen,
Heizung austauschen
Bewährt, robust, aber nicht mehr zeitgemäß
Die Ölheizung ist sozusagen der Dino unter den Heizungen. Der Brennstoff Heizöl war lange Zeit einer der Hauptenergieträger für die Wärmeerzeugung. Er unterlag wie die Kraftstoffpreise schon immer starken Preisschwankungen. Zusätzlich verschärft durch saisonale Sprünge. Aufgrund der hohen CO2-Emissionen sollten Eigentümer einer solchen Heizungsanlage sich über einen Austausch gegen eine umweltfreundliche moderne Anlage beraten lassen.
Ölheizungen sind robust und langlebig, Laufzeiten von 20 – 25 Jahren sind keine Ausnahmen – regelmäßige Wartung vorausgesetzt. Der Platzbedarf ist hoch, da der Brennstoff vor Ort in
entsprechend gesicherten Tanks zwischengelagert werden muss. Dafür ist man mit dem eingelagerten Vorrat für eine Zeit autonom und kann ggf. Preisschwankungen „aussitzen“.
Ölheizungen arbeiten nach demselben Schema wie Gasheizungen, nur dass die Wärme hier durch die Verbrennung des Heizöls gewonnen wird.
Auch bei der Ölheizung arbeiten moderne Systeme mit Brennwerttechnik, d.h. die Wärme des Abgases wird für die Erhitzung des Heizungskreislaufs mitgenutzt, was bis zu 30% Energieeinsparung bedeuten kann.
Die Investitionskosten liegen im Bereich einer Gasheizung, die CO2 Emissionen sind allerdings mit ca 20% deutlich höher als die einer Gasheizung. Was sich auf dem Umweg über die CO2-Abgabe auf die Verbrauchskosten auswirkt.
Ebenso gibt es keine staatlichen Förderungen . Mehr noch : ab 2026 dürfen im Prinzip keine neuen Ölheizungssysteme mehr eingebaut werden. Dafür gibt es allerdings verschiedene Ausnahmeregelungen für Sonderfälle.
Vergleichskriterien: | |
Wirkungsgrad | hoch bei Nutzung von Brennwerttechnik. |
Emissionen | CO2 : hoch Feinstaub: mittel |
Kosten | 8.000 – 12.000 |
Förderungen | nur für Hybridsysteme |
Platzbedarf | hoch , Risiko durch Lagerung des Brennstoffe |
