Heizkosten sparen mit der Gasheizung

Die Gasheizung hilft
Heizkosten sparen
durch hohe
Energieausbeute
und geringe
Feinstaubemissionen
Der preisgünstige Favorit und Klassiker
Die Gasheizung ist in Deutschland die am häufigsten installierte Heizung. Ca 47 % der Haushalte nutzen heute eine Gasheizung. Die Funktionsweise entspricht dem vorher geschilderten Modell. Gasheizungen nutzen bewährte Technik und sparen Heizkosten durch ihre Effektivität.

Der Gasbrenner erzeugt die Wärme. Überwiegend wird dazu Erdgas genutzt. Teilweise auch Flüssiggas aus Tanks falls ein Anschluss an das Gasnetz nicht vorhanden oder nicht möglich ist.
Ein Wärmetauscher leitet die Energie an das Heiz- und Brauchwasser ab. Eine Umwälzpumpe leitet das erhitzte Wasser zu den Heizkörpern oder in das Leitungssystem einer Fußbodenheizung.
Das zurücklaufende abgekühlte Wasser wird erneut erhitzt und wieder in den Heizkreislauf gepumpt.
Moderne Systeme sind mit der Brennwerttechnik ausgestattet. Dabei werden die heißen Abgase genutzt , um das abgekühlte Wasser aus dem Rücklauf zu erhitzen – dies spart erhebliche Mengen an Energie (bis zu 30%) und hilft Heizkosten zu sparen. Gleichzeitig werden die Abgase mit geringerer Temperatur an die Umwelt abgegeben.
Lebensdauer
Gasheizungen haben eine Lebensdauer von etwa 15 – 20 Jahren. Mit einer gewissen Schwankungsbreite. Lassen Sie ihre Gasheizung regelmäßig warten. Dabei fallen regelmäßig Kosten für den Ersatz von Verschleißteilen an. Dafür erhöht sich die Lebensdauer der Anlage.
Wesentlich für ein langes Heizungsleben ist eine gute Planung und ausreichende Dimensionierung. Laufen Anlagen immer auf Höchstlast geht das zu Lasten der Standzeit. Eine neue Heizungsanlage muß auf jeden Fall durch einen kompetenten Fachbetrieb geplant werden.
Kopplung mit Solarthermie
Gasheizungen können mit modernen Systemen wie einer Wärmepumpe oder Solarthermie kombiniert werden. Bei der Kopplung mit einer Solarthermieanlage wird das Brauchwasser durch Sonnenwärme erhitzt und im Pufferspeicher vorgehalten Die Gasheizung braucht nicht anzuspringen um die Temperatur zu halten. Dies spart noch einmal Heizkosten. Selbst in sonnenarmen Zeiten kann ein gewisses Temperaturniveau gehalten werden und der Gasverbrauch vermindert werden.
Gleichzeitig wird durch die Unterstützung durch die Solarthermie der CO2-Ausstoß der Anlage deutlich gesenkt.
Deshalb wird die Anschaffung der Solarthermieanlage staatlich gefördert.
Ein Nachteil ist die Abhängigkeit vom Gasnetz , den aktuellen Gaspreisen und politisch bedingten Preisschwankungen.
Förderung
Die Förderung wird seit 07/2021 über das Bundesministerium für Wirtschaft und / oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt. Für Hybride Anlagen können bis 30% der förderfähigen Kosten übernommen werden. Reine Gasheizungen werden nur gefördert, wenn sie für eine Erweiterung in eine Hybride Anlage vorbereitet sind.
[Weiterführende Informationen : Bundeswirtschaftsministerium ]
Vergleichskriterien: | |
Wirkungsgrad | hoch bei Nutzung von Brennwerttechnik. |
Emissionen | CO2 : mittel Feinstaub: gering |
Kosten | 7.000 – 10.000 |
Förderungen | nur für Hybridsysteme |
Platzbedarf | gering |
